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Unfallwagen verkaufen und Unfallwagen Ankauf – Ein Ratgeber

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Unfallwagen verkaufen und Unfallwagen Ankauf – Ein Ratgeber

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Was ist eigentlich die genaue Definition von “Unfallwagen”? Viele unserer Kunden wissen nicht ab wann ein Fahrzeug als Unfallauto deklariert werden soll. Wenn man das ganze aus rechtlicher Sicht betrachtet, ist schon eine Delle in Ihrem Fahrzeug ein Unfall. Im Volksmund geht man oft davon aus, erst dann ein Unfallauto zu besitzen, wenn die Karosserie (Auch Rahmenschaden genannt) beschädigt ist. Fußballgroße Beulen, tiefe Kratzer und abgefahrene Plastikteile werden daher meist ohne böse Hintergedanken repariert und das Fahrzeug als unfallfrei verkauft. Das könnte im Zweifel in der Zukunft gegen Sie verwendet werden werden, passen Sie hierbei gut auf. Seien Sie immer ehrlich mit allen Mängeln und passierten Unfällen. Besonders ein Unfallwagen Ankauf kann, wenn Dinge verschwiegen worden sind, zu einem großen Problem ranwachsen und Sie zwingen tief in die Tasche zu greifen.

Und so müssen Sie natürlich auch auf der Suche nach einem neuen Auto die Augen offen halten. Sind verdächtige Lackkratzer oder größere Dellen vorhanden, so schauen Sie genauer hin und Fragen Sie explizit nach bekannten Unfällen. Sieht man eine nachlackierte Stelle, so kann das, egal wie groß diese ist, auch auf einen größeren Unfall hinweisen. Bei größeren und oder unterschiedlichen Spaltengrößen z.B. zwischen Türen oder Motorhaube sollten alle Alarmglocken klingeln. So ein robustes Fahrzeug verzieht sich nicht von alleine in diesem Maße, es kann sich also nur um ein Unfallauto handeln. Auch wenn Sie keine große Ahnung von Autos haben, sollten Sie auf solche Dinge achten.

 

Beim Unfallwagen Ankauf und generell beim Fahrzeugkauf ab einem gewissen Alter, sollten Sie auf einen manipulierten Tachostand achten. Wie das geht, fragen Sie sich gerade? Wenn Sie nicht gerade eine Dekra Prüfstelle zur Hand haben, und selbst dann, müssen Sie sich das Scheckheft akribisch ansehen. Die Kilometerlaufleistung bei einer jeweiligen Untersuchung wird immer mitnotiert. Das gilt auch für den TÜV-Bericht, der immer eine Kilometerlaufleistung beinhaltet. Wenn der Verkäufer ein Auto mit 150.000 km Laufleistung verkauft und Sie im Scheckheft sehen, das dieses Fahrzeug vor einem Jahr mit 180.000 km geprüft wurde, sollten Sie lieber schnell verschwinden. Aber so weit wird es wohl gar nicht kommen. Wenn es also kein Scheckheft gibt, verlassen Sie sich entweder auf die TÜV Berichte oder vertrauen Sie dem Verkäufer.

Einen unreparierten Unfallwagen verkaufen sollten Sie, wie schon oben kurz erwähnt, nur unter ganz ehrlichen Gesichtspunkten. Seien Sie schon bei der Anzeige online ehrlich mit dem möglichen Käufer und geben Sie wirklich alles an, was an dem Fahrzeug fehlt. So sparen Sie sich eventuelle Verhandlungen zu einem späteren Zeitpunkt mit dem Käufer. Auch wenn der erste Anruf dann etwas länger auf sich warten lassen kann, gehen Sie am Ende ohne großen Aufwand aus dem Verkaufsprozess.

 

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